Auch, wenn sie stark an finanzielle Notwendigkeiten angepasst
wurde - die gesetzliche Krankenkasse ist immer noch die gute
Standardversorgung für die Mehrheit der Menschen in Deutschland.
Angestellte ohne allzu hohes Monatseinkommen, Arbeitslose,
und unter bestimmten Bedingungen auch Selbständige sind in
der Gesetzlichen Kasse pflichtversichert.
Als Grundpfeiler unseres Gesundheitssystems sind die gesetzlichen
Kassen solidarisch aufgebaut: Wer mehr verdient, bezahlt
mit seinen höheren Beiträgen für jene mit, die ihre Versorgung
nicht selbst finanzieren könnten. So wird gewährleistet, dass
jeder Bundesbürger medizinische Grundversorgung erhält. Auch
Sozialhilfeempfänger, Studenten, oder alte Menschen mit niedriger
Rente werden selbstverständlich in die Pflichtversicherung
aufgenommen. Zudem besteht jetzt eine erneute Versicherungspflicht:
Hunderttausende Menschen sind in Deutschland überhaupt nicht
krankenversichert. Sie müssen jetzt von den Gesetzlichen Kassen
aufgenommen werden.
Problematisch wird es für Arbeitslose ohne Anspruch auf
ALG II (Hartz IV): Sie bekommen die Gesetzliche Krankenversicherung
nicht mehr beitragsfrei.
Die Gesetzliche Versicherung bietet Sicherheit, aber ist
auch in den Augen Vieler ungerecht: Wer ein hohes Einkommen
erzielt, bezahlt in der Praxis vielen Menschen die Versicherung;
schließlich wird über das Umlageverfahren der Beitrag für alle
Menschen in der Versicherung aufgeteilt. Die einen sagen, das
sei eben 'gerecht', die anderen fragen sich, warum sie zwangsweise
für bedürftige Menschen aufkommen müssen.
Auch besitzt das offizielle System einen Wasserkopf,
den jeder Pflichtversicherte mitbezahlt: In Deutschland gibt
es über 250 gesetzliche Krankenkassen, aufgeteilt in
acht verschiedene Arten von Angestellten- über die Allgemeinen
Orts- bis hin zu Betriebskrankenkassen. So ergibt sich für
das vermeintlich einheitliche System ein Dickicht von unterschiedlichen
Organisationen, deren Verwaltung und Organisation bereits viel
Zeit und Geld verschlingt. Und oft landet man nicht automatisch
bei der gesetzlichen Kasse, die am günstigsten wäre. Wer die
optionalen Leistungen der Anstalten, die durchaus verschiedenen
Beitragshöhen und die Kriterien, wer wo beitreten darf durchblicken
will, braucht Zeit und Nerven.
Gleichzeitig ist die Gesetzliche Versicherung aber auch schnell
kündbar (zum Ende des übernächsten Monats) und bietet
vielen Angestellten und besonders Familien eine sichere Grundversorgung.
Wer etwa eine Familie gründen will, kann sich so das Daheimbleiben
eines Elternteils und den Beitrag der Kinder finanzieren
lassen: Familienmitglieder ohne eigenes Einkommen werden
gratis mitversichert.
Gemessen an vielen anderen Ländern ist der medizinische
Standard zudem hier immer noch sehr hoch. Und auch, wenn
etwa die Auslastung der Fach- und Pflegekräfte drastisch
zunimmt, steigen doch Niveau der Pflege und die allgemeine
Lebenserwartung hierzulande deutlich an. Da wäre es zynisch,
das Niveau der Gesetzlichen Versicherung abzukanzeln. Und
die Kosten, die auch Bund und Arbeitgeber für diesen Standard
tragen, sind immens hoch.
Besonders, wer in der Gesetzlichen Versicherung bleiben und
trotzdem Vorzüge der Privaten nutzen will, sollte sich über
die Private Zusatzversicherung informieren. Hier bekommt
man das beste aus beiden Welten: Die individuell bestimmbaren,
besseren Leistungen der Privaten Versicherer - gleichzeitig
fällt man aber nicht aus der sicheren Grundversorgung heraus.
Auch das Krankentagegeld lässt sich so ganz leicht anheben
und die materielle Absicherung der Familie auch bei längeren
Krankenhausaufenthalten sicher gewährleisten. Über die attraktiven
Preise und Leistungen können Sie sich gleich hier bei uns informieren!
Kann man sich die Zusatzversicherung eines Tages nicht mehr
leisten, bleibt die gesetzliche Sicherung davon natürlich unberührt.
Füllen Sie ganz unverbindlich das unten stehende Formular aus
und Sie erhalten fundierte Informationen.