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Ein Auto muss man versichern, oder? Stimmt - aber nur halb.
Denn auf den zweiten Blick gibt es mehr als nur eine Versicherung
für das Auto. Zwei wesentliche Arten der KFZ-Versicherung lassen
sich unterscheiden:
Die KFZ-Haftpflicht ist eine Pflichtversicherung,
die jeder Fahrzeughalter abschließen muss. Versicherer dürfen
deswegen den Antrag auf eine KFZ-Versicherung auch gar nicht
ablehnen. Sie deckt die entstandenen Unfallkosten beim Fremdfahrzeug
und bei dessen Insassen. Sach-, Vermögens-, und Personenschäden
können durch die KFZ- Haftpflicht gedeckt werden. Wer keine
Haftpflicht besitzt, darf auf Deutschlands Straßen auch nicht
fahren.
Die KFZ-Haftpflicht ist allerdings nicht so streng reglementiert
wie andere Pflichtversicherungen. Die Tarife der Anbieter schwanken
auch ganz erheblich. Und viele Faktoren gilt es beim Abschluss
zu berücksichtigen:
Die maximal erbrachte Deckungssumme bei Sach- und Personenschäden
spielt sicher eine Hauptrolle. Denn werden diese Summen überschritten,
stürzt das den Verursacher des Unfalls schnell in den Bankrott.
Aber schon vor Vertragsabschluss werden je nach Gebiet,
in dem gefahren wird, und nach Typklasse des Fahrzeugmodells ganz
erhebliche Beitragsschwankungen angemeldet.
Baut man jahrelang keine Unfälle, sinken die Beiträge - in
Deutschland um bis zu 70%. Ist man dagegen notorisch unsicher,
können die Beiträge um mehr als das doppelte (bis 245%) gesteigert
werden. Die Beiträge und Leistungen schwanken also ganz
erheblich. Üblicher Weise gelten Haftpflichtversicherungen jeweils
für ein Jahr. Zwar verlängern sie sich automatisch, aber
die fristgerechte Kündigung ist kein Problem - vorausgesetzt,
ein neuer Vertrag setzt termingerecht ein.
Über diese Notwendigkeit der Absicherung hinaus gibt es Kaskoversicherungen.
Diese Versicherungen tragen die Schäden bei vielen anderen
Bedrohungsszenarien für Ihr Fahrzeug; etwa:
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Diebstahl,
-
Feuer
-
Explosionen
Die Teilkaskoversicherung deckt neben dem kompletten unverschuldeten
Verlust des Fahrzeuges auch viele Naturgewalten ab,
die in den letzten Jahren vermehrt eine Rolle spielen: Etwa,
wenn durch einen Sturm ein Baum aufs Fahrzeug kracht,
grobkörniger Hagel die Karosserie verbeult oder eine Überschwemmung das
Auto unter Wasser gesetzt hat. Schadensfreiheit wird hier
nicht prämiert - wohl aber die Bereitschaft, im Fall des
Falles auch selbst Geld beizusteuern. Über die Selbstbeteiligung der KFZ Versicherung lässt
sich die Teilkasko günstig finanzieren.
Auch hier werden Typ des Fahrzeugs und die Region,
in der gefahren wird, genau berücksichtigt.
Besonders neue und teurere Autos sollten darüber hinaus nicht
nur teil- sondern vollkaskoversichert sein. Zusätzlich in der Vollkasko abgedeckt:
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selbst verursachte Schäden,
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Beschädigungen durch Vandalismus
-
Beschädigungen, bei denen der Verursacher
nicht haftbar zu machen ist
-
ob nach Fahrerflucht, oder durch Kleinkinder.
Die Vollkaskoversicherung ist also nicht vorgeschrieben, aber
für die meisten Autobesitzer dringend zu empfehlen,
um drastischen Kostenausfällen vorzubeugen. Sie wird als Kfz Versicherung
zusätzlich zur Teilkasko abgeschlossen. Anders als die Teilkasko
wird hier in der Regel auch prämiert, wenn lange kein
Vertragsschaden eingetreten ist. So wird auch die Vollkasko
mit den Jahren recht günstig. So lange man nicht grob fahrlässig
handelt, indem man z.B. betrunken fährt, kann man so ganz beruhigt
auch Unfällen, Pannen und Risiken des Straßenverkehrs begegnen.
Eine Vorlage zur Kündigung der bestehenden KFZ Versicherung im pdf Format können Sie hier (Vorlage-Kuendigung-KFZ-Versicherung.pdf )herunterladen.
Um den Durchblick zu behalten und den Markt der Versicherungsanbieter
zu durchschauen, empfehlen wir unseren Online-Überblick. Füllen
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