Recht haben kostet nichts - Recht bekommen dagegen oft eine
ganze Menge. Auch bei eher kleinen Streitwerten sind Prozesskosten
selbstverständlich im vierstelligen Bereich anzusiedeln. Selbst,
wer gespart hat, schreckt da oft vor den ungewiss hohen Kosten
eines Rechtsstreites zurück.
Guter Rechtsschutz ist billig zu haben. In der Regel
besteht nach Abschluss der Versicherung eine Wartefrist
von drei Monaten, dann wird der Schutz aktiv. So verhindern
Versicherer, dass man einen Vertrag abschließt, um dann sofort
zu klagen. Übernommen werden, meist abzüglich einer Mindestbeteiligung
von 100 bis 250 Euro, sämtliche Kosten, die für Rechtsanwalt,
Gerichtskosten und auch Kosten des juristischen Gegners (bei
verlorenen Verfahren) anfallen.
Auch im europäischen Ausland gilt meist der Schutz.
Und die Reichweite der Versicherung spielt eine große Rolle:
Schließlich will man nicht beim Urlaub in einen komplizierten
Streit mit Sprachbarriere verwickelt werden. Besteht dann ein
konkreter Streitfall, geht es los.
Zuerst prüft der Versicherer, ob er in dem Verfahren überhaupt
gute Erfolgschancen erkennt, und ob dem Versicherten schuldhaftes
Handeln vorgeworfen werden kann. Ist das nicht der Fall, dürfen
Sie klagen, ohne sich selbst dabei zu ruinieren.
Für kleine Beträge lassen sich individuelle Risiken absichern
- oft in besonders günstigen Paketen in Kombination mit anderen
Versicherungen. Viele Arten des Rechtsschutzes lassen sich
unterscheiden; oft werden die in Form von Leistungsbausteinen
zu einem maßgeschneiderten Rechtsschutzpaket geschnürt. Wer
spezielle Risiken für sich sieht, ist gut beraten, eine Rechtsschutzversicherung
abzuschließen. Beispiele für Rechtsschutzversicherungen und
Ihre möglichen Anwendungen:
-
Rechtsschutz bei Schadensersatz -
Sie sind bei einem Kauf falsch beraten worden, in einen Unfall
verwickelt worden, oder jemand hat einen Wertgegenstand von
Ihnen beschädigt.
-
Wohnungs-Rechtsschutz - Hier spielt
eine große Rolle, welches Objekt wie genutzt wird. Eigentlich
gibt es hier also mehrere Versicherungsformen. Für Mieter
lässt sich dann etwa versichern, wenn der Vermieter Ihnen
wegen Eigenbedarf kündigen will, oder nichts gegen den Schimmel
in der Wohnung unternimmt.
-
Arbeits-Rechtsschutz - Falls Ihnen
unberechtigt gekündigt wurde, Lohn aussteht oder andere tarifliche
Leistungen nicht gewährleistet wurden.
-
Vertragsrechtschutz - Betrifft vor allem
konkrete Vertragsverhältnisse, aber auch Schuldverhältnisse
und dingliche Rechte.
-
Gerichtsspezifischer Rechtsschutz:
Hier werden Streitigkeiten für eine bestimmte Gerichtsart
abgedeckt. Beispiele sind Sozialgerichts-Rechtsschutz, oder
solcher für Finanzgerichte.
-
Ordnungswidrigkeiten - Auch bei absichtlich
begangenen kleinen Fehlverhalten, ob Sie nun bei rot über
die Ampel gegangen sind, oder zu laut gefeiert haben, genießen
sie Rechtsschutz.
-
Disziplinar-Rechtsschutz - Disziplinarverfahren,
vor allem bei Beamten, können so abgesichert werden. Ähnlichen
Schutz gibt es für Berufsgruppen mit standrechtlichen Vorschriften.
-
Straf-Rechtsschutz - betrifft Strafverfahren,
die gegen Sie eingeleitet werden könnten. Verkehrsrechtliche
Vergehen bedürfen in der Regel einer eigenen Versicherung,
sonst sind sie ausgenommen.
-
Opfer-Rechtsschutz - Sind Sie Opfer
eines Verbrechens geworden, kann so nicht nur das Verfahren,
sondern auch die aktive Strafverfolgung und ein Auftreten
als Nebenkläger finanziert werden.
Fühlen Sie sich von einem oder mehreren Risiken
betroffen? Informationen zu den Versicherungen gibt es wie Sand
am Meer - aber da kann man kaum den Überblick behalten! Wir bieten
Ihnen hier einen einfachen und kostenlosen Weg, unverbindliche,
aber kompetente Sachinformationen einzuholen. Indem Sie Ihre
Interessengebiete und Schutzbedingungen in das unten stehende
Formular eintragen, können Sie sich schnell den Überblick verschaffen,
den Sie brauchen, um sich rechtzeitig abzusichern.
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