Vorteile der gesetzl. Krankenversicherung (GKV)
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Der Hauptvorteil der Gesetzlichen Versicherung ist ganz klar die sichere Grundversorgung. Arbeitslosigkeit, chronische Krankheit und Zahlungsnöte ändern nichts an Ihrem Versicherungsschutz. Zwar fallen viele Leistungen eher schmal aus, aber eine Grundversorgung, im internationalen Vergleich noch immer auf hohem Niveau, ist gewährleistet. Auch viele europäische Nachbarn, etwa die Schweiz oder die Niederlande, haben ganz selbstverständlich eine viel schlechtere medizinische Grundversorgung als Deutschland.

Besonders Menschen, die eine Familie gründen wollen oder bereits Kinder haben, profitieren zudem von der kostenlosen Mitversicherung von Familienmitgliedern ohne eigenes Einkommen. Besonders für Kinder sind Zuzahlungen auf ärztliche Leistungen nur sehr eingeschränkt erforderlich, Vieles ist zuzahlungsfrei.

Zwar gibt es inzwischen einiges zu bezahlen:

  • Praxisgebühr,
  • Beteiligungen für viele Medikamente,
  • Tagegeld für Krankenhausaufenthalte

Aber es gibt verbindliche Obergrenzen, die sicherstellen, dass niemand von der eigenen Krankenversicherung ruiniert werden kann. So fällt die Praxisgebühr nur einmal pro Quartal an, und nach 28 Tagen Krankenhausaufenthalt wird kein Tagegeld mehr fällig. Insgesamt ist bei 2% des Bruttoeinkommens Schluss. Ab da können Zuzahlungen auf Antrag erstattet werden. Damit ist die Versicherung in der Gesetzlichen Kasse verlässlich.

Wer sich dagegen privat versichert, sollte gesund bleiben - oder große Rücklagen haben. Ist zum Beispiel eine schlimme Erkrankung durchgestanden, stehen im nächsten Jahr Beitragserhöhungen an. Ist die Erkrankung dann noch chronisch, können die Beiträge ganz unbezahlbar werden. Und dann kann man in einigen Fällen nicht zurück wechseln. Zwar gibt es inzwischen einen Basistarif für Privat Versicherte, der eine grundlegende Versorgung sicherstellt, aber der kann in der Praxis schlechter aussehen, als die Gesetzliche Krankenversicherung.

Im Rentenalter hat man zudem niedrigere Beiträge zu erwarten - denn auch für hartnäckig gesunde Privatversicherte steigen mit den Jahren die Beiträge deutlich an. Auch Nebeneinkünfte bis zu einer gewissen Höhe werden für Gesetzlich Versicherte auf die Beiträge nicht angerechnet. Besonders chronisch Kranke profitieren von der allgemeinen Verfügbarkeit der gesetzlichen Kassen: Die Krankheit darf nicht als Grund für höhere Beiträge angelegt werden. Viele Menschen sind also durch die Gesetzlichen Kassen am Besten versichert.

Der Wechsel, auch innerhalb des Systems, ist für GKV-Kunden zudem leichter. Zwar muss man ganze 18 Monate bei derselben Versicherung sein, bevor man zum übernächsten Monat kündigen und wechseln darf. Aber einer der Hauptgründe für den Wechsel, Beitragssteigerungen, bringen dem Kunden zusätzliche Rechte. Nach der Ankündigung der höheren Beiträge darf man außerplanmäßig kündigen. Die Beiträge der Gesetzlichen Kassen sind zudem auch deutlich verschieden. Die Beitragshöhe, die sich aus dem Bruttoeinkommen errechnet, schwankt um ganze vier Prozent des Einkommens. Die Möglichkeit des schnellen Wechsels ist also ein großer Vorteil. Bei Privaten Kassen wird der Wechsel durch die Rücklagen erschwert, die man bei einem Institut zur Beitragsstabilisierung anhäuft. Zwar müssen Versicherungen diese inzwischen dem Konkurrenten überlassen, aber als Kunde muss man mit gewissen Widerständen rechnen.

Wer in der Gesetzlichen Kasse bleibt, muss aber den Leistungen der Privaten nicht hinterher trauern. Für diese Menschen gibt es die Möglichkeit, sich Wunschleistungen über eine Zusatzversicherung zu erkaufen. Das kann je nach Leistung eine sehr preisgünstige Alternative zur Vollversicherung sein. Auch etwas für Sie? Finden Sie es heraus, indem Sie das unten stehende Formular ausfüllen! So kommen Sie schnell an fachkundige Infos.

 
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