Vorteile der Privaten Krankenversicherung
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Gerade junge Menschen, die viel Geld verdienen, sind mit der Privaten Krankenkasse oft besser bedient, als mit der Gesetzlichen. Aber sie bietet eine Reihe von Vorteilen, die sie für ganz verschiedene Gruppen interessant machen kann! Wer für sich im Leben gute finanzielle Perspektiven sieht und bei der eigenen Zukunftsplanung auch vor gewissen Risiken nicht zurückschreckt, der sollte sich unbedingt genau über die Möglichkeiten der Privaten informieren. Eine Versicherung bei gesetzlichen Kassen ist nicht automatisch 'Nummer Sicher' - schließlich gibt es mehr und mehr Diagnosen, die bei der allgemeinen Versicherung schlechter oder gar nicht mehr behandelt werden.

Einer der beliebtesten Gründe für die Private ist die Wahlfreiheit: Statt einen gehaltsabhängigen Standardtarif zahlen zu müssen, kann der Versicherte sich aussuchen, welche Leistungen ihm wichtig sind, und sich daraus einen maßgeschneiderten Tarif bei der Versicherung seiner Wahl zusammenstellen.

Verschiedene Arten:
Die Vollversicherung ist am ehesten mit der gestzlichen Versicherung vergleichbar. Alle Kosten werden versichert.
Die Teilversicherung erstattet nur einen Teil der Kosten. Hier kann man die Risiken slebst abschätzen.
Die Zusatzversicherung sichert weitere Risiken ab: So wird Lohn fortgezahlt, oder Krankenhauskosten vollständig erstattet.
Vom Chefarzt behandelt werden, Einzelzimmer im Krankenhaus, alternative Heilmethoden - nicht jeder ist an allem interessiert. Der nüchterne Blick auf die eigenen Prioritäten schafft Sparmöglichkeiten, die kein Einheitssystem je ermöglichen könnte.

Aber auch gesundes Leben wird bei den Privaten belohnt: Wer nicht krank wird, darf sich auf Rückzahlungen aus der Kasse am Ende des Versicherungsjahres freuen! Hier greift ein komplexes System, dass dem Kunden Freiheiten und Entscheidungen zutraut. Grundsätzlich werden bei Privatversicherten Leistungen vom Arzt in Rechnung gestellt. Diese Rechnungen an die eigene Kasse weiterzuleiten, obliegt dem Versicherten. Das kann er auch unterlassen, um sich eine Prämie zu sichern. So passiert es, das man als Versicherter oft nachrechnen kann, was günstiger ist: Erstattung der Behandlungskosten, oder die Belohnung dafür, keine Leistungen in Anspruch genommen zu haben.

Sprichwörtlich, aber wahr ist auch der große Unterschied in der Behandlung; Privatpatienten sind bei Ärzten gern gesehene Kunden, die oft bevorzugt behandelt werden. Das fängt bereits mit den leidigen Budgets an. Für Verschreibungen an Kassenpatienten haben Ärzte nur eine begrenzte Kostensumme zur Verfügung. Das führt ganz klar zu Nachteilen in der Behandlung: Ein Arzt ist angehalten, genau abzuwägen, ob ein Kassenpatient ein teures Medikament wirklich braucht. Zudem wird der Griff zu billigen Alternativmedikamenten normal - auch, wenn diese weniger erprobt oder gar nachgewiesen weniger wirksam sind. Bei einem Privatpatienten darf ein Arzt dagegen verschreiben, was er ohne Druck von außen für richtig hält. Zudem bekommt er sein Geld in der Regel schneller und einfacher - so lässt sich kaum leugnen, dass Ärzte am liebsten Privatpatienten behandeln werden.

Besonders der Einstieg in jungen Jahren kann sich rechnerisch deutlich lohnen: Der Startbeitrag ist dann nach der Risikoschätzung gering und die Kasse ist zudem verpflichtet, aus den Beiträgen Rücklagen zu bilden; so ist eine gewisse Beitragsstabilität garantiert und auch in hohem Alter können die Beiträge auf niedrigem Niveau liegen. Diesen Effekt kann man mit unterstützen, indem man freiwillig mehr bezahlt, um sich für das Rentenalter Rücklagen zu schaffen. Auch die Altersvorsorge sollte mit der Kasse der Wahl besprochen werden. Zudem sollten sich Angestellte über die Ausmaße der Arbeitgeberbeteiligung informieren - auch für Privatversicherte ist der nämlich zahlungspflichtig.

Die Private Krankenkasse
Vorteile Private Krankenversicherung
Nachteile Private Krankenversicherung

 

 

 
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